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Mexiko: Das neue Weltwunder


© stock.xchng

 Chichén Itzá, eine der bekanntesten archäologischen Stätten Mexikos, zählt seit Juli zu einem der Sieben Neuen Weltwunder.

Das bereits im Jahr 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklarierte Chichén Itzá setzt sich aus zwei Städten zusammen, eine die von den Maya vom sechsten bis zum zehnten Jahrhundert regiert wurde und eine maya-toltekische Stadt, welche ungefähr 1.000 n. Chr. entstand. Der Großteil der berühmten Monumente entstand während des Wiederaufblühens unter toltekischer Herrschaft.

"El Castillo", wie auch Pyramide des Kukulkán genannt wird, weist eine Mischung aus Tolteken- und Maya-Einflüssen auf und ist ein faszinierendes Zeugnis kosmologischer Symbolik. Auf den vier Seiten gibt es jeweils 365 Stufen, welche die Tage des Sonnenjahres repräsentieren; zudem 18 Terrassen, die für die 18 Monate des religiösen Jahres stehen. Im Inneren befindet sich ein beeindruckender Tempel, den man über eine schmale Treppe erreichen kann.

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 Im Frühling und Herbst, und da besonders im März und September, bietet sich Besuchern an der Pyramide El Castillo ein faszinierendes Schauspiel: Der Schatten der Sonne sieht aus wie der Körper einer riesigen Schlange, die sich entlang der Pyramide "El Castillo" herabschlängelt. Es handelt sich um ein natürliches Licht- und Schattenspiel auf den einzelnen Treppenstufen der großen Pyramide, welches das Bild der "gefiederten Schlange" formt. Ein einzigartiges Erlebnis, das Jahr für Jahr unzählige Menschen aus aller Welt anzieht.

Der ausladende Ballspielplatz ist der größte, der bis zum heutigen Tag in ganz Mittelamerika entdeckt wurde. Eine gute Kondition war gefragt bei 168 Meter Länge und 70 Meter Breite. Darüber hinaus kann man in Chichén Itzá den spektakulären Heiligen Brunnen, einen so genannten Cenote, bewundern, der bei einem Durchmesser von rund 60 Metern wie ein großer Spiegel erscheint. Hier fand man fantastische Schätze, wie Ringe, Halsketten und andere Objekte aus Gold oder Jade. Himmel und Sterne beobachten die hoch entwickelten Kulturen von einem eigens errichteten Observatorium aus, das aufgrund seiner interessanten Kreisform "Caracol" (Schnecke) genannt wird.

Die einstige Haupstadt des Maya-Reiches liegt im Osten des Bundesstaates Yucatán, 120 Kilometer von Mérida und rund 200 Kilometer von Cancún entfernt.

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