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Keiner im Cockpit: Innerdeutsche Flüge nur per Autopilot

Die Sensation ist perfekt: Nachdem vergangene Woche eine entsprechende Testreihe erfolgreich abgeschlossen wurde, hat das Luftflug-Bundesamt Fluggesellschaften die Zulassung erteilt, innerdeutsche Flugstrecken ohne Piloten zu fliegen. Es steuert einzig und allein ein Autopilot, Risiken soll es nicht geben.

Die Steuerung eines Flugzeuges durch einen Computer sei heute gang und gäbe, so ein Sprecher des Amtes. Auf jedem Flug fliege heute ein Auto-Pilot, der Kapitän und Co-Pilot würden lediglich korrigierend eingreifen. Experten erwarten, dass insbesondere Billigflieger schnell auf die neuen Möglichkeiten zurückgreifen werden, um weiter Personal einsparen und noch effizienter arbeiten zu können, aber auch etablierte Airlines dürften angesichts des Kostendrucks nicht um die Auto-Piloten herumkommen.

Kritik kommt hingegen insbesondere von der Pilotenversammlung Kochpit, die sich um die Stellen der Flugkapitäne sorgt. Jeder PC im Cockpit sei ein Pilot weniger, heißt es aus Reihen der Flugkapitäne.

Weiterbildung für Stewardessen

Risiken soll es bei dem Vorhaben keine geben: Der Sprecher der Billig-Fluggesellschaften und Geschäftsführer der Billig-Fluggesellschaft Rien-Air, Mike O. Lear-Me, wies darauf hin, dass Flugbegleiterinnen in einer zweitägigen Schulung weitergebildet werden sollen, um gegebenenfalls ein Flugzeug landen zu können.

Bereits ab Mitte April sollen nun auch Flugzeug-Cockpits mit einer zum Passagierraum hin großflächigen Scheibe versehen werden, damit Passagiere dem Autopiloten "auf die Finger" sehen können - Blick über die Wolken aus Kapitäns-Perspektive also inklusive. Erste Tickets für die erste Reihe dieser so genannten "No-Front-Flieger" können in Reisebüros ab sofort unter dem Stichwort "Aprilscherz" gebucht werden.


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