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Hotels: Insbesondere Events beeinflussen Preisentwicklung

Vor allem Messen, Karneval und Sportereignisse prägten vielerorts die Hotelzimmer-Preise zu Beginn des Jahres 2012. Wo genau Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum tiefer in die Tasche greifen mussten und in welchen Städten Preisrückgänge zu verzeichnen waren, zeigt jetzt eine aktuelle Untersuchung.

Das Ergebnis des hotel.de Preisbarometers: 

- Messen ITB und CEBIT erweisen sich in Berlin und Hannover als Preistreiber
- Köln und Rio de Janeiro mit deutlichen Preisaufschlägen zur Karnevalszeit
- Übernachtungskosten in vielen internationalen Metropolen gestiegen

Anfang 2012 zeigt sich die Hotellerie von Mannheim beim nationalen Großstadtvergleich besonders hochpreisig. Gäste mussten hier im Februar mit durchschnittlich 102,43 Euro am meisten auf den Tresen legen.

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Mit ihren Zimmerpreisen landen die Kölner Hoteliers auf Platz 5; dabei konnten sie von der hohen Zimmernachfrage zur Karnevalszeit profitieren. Im Monat Februar stieg der Durchschnittspreis für eine Übernachtung um rund 7 % auf 95,43 Euro. Hotelgäste in Düsseldorf bezahlten für ein Zimmer mit rund 88 Euro hingegen etwas weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Mit einem Plus von 7,28 % verzeichnete die Hotellerie von Gelsenkirchen den größten Preisanstieg in den nationalen Top 10. Sportlich ging es bei den 59. Deutschen Hallenmeisterschaften 2012 in Karlsruhe zu. Hier verteuerten sich die Hotelübernachtungen um rund 7 % auf durchschnittlich 85,93 Euro. In Bonn hingegen verzeichnete die Hotellerie einen Rückgang des durchschnittlichen Übernachtungspreises um rund 3 %.

Ergebnisse des Hotelpreisbarometers für europäische Hauptstädte

Moskau ist erneut die teuerste Hoteldestination aller europäischen Hauptstädte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Kosten jedoch leicht um rund 1 % auf 183,42 Euro. Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt mit 160,76 Euro auf Platz 2. Einfluss auf die um 2,15 % gestiegenen Übernachtungskosten hat insbesondere die dem Euro gegenüber stärker gewordene norwegische Währung. In Polen hingegen dürfte die Steigerung von durchschnittlich 4,38 % bereits ein Vorbote der in wenigen Monaten stattfindenden Fußball-Europameisterschaft sein.

Ergebnisse für weitere Hauptstädte und Metropolen

Gäste aus dem Euroraum mussten im Februar für Hotelzimmer in Sydney besonders tief in die Tasche greifen. Die Übernachtungen verteuerten sich durchschnittlich um 19,95 %, insbesondere auch, weil der Euro gegenüber dem australischen Dollar im Jahresvergleich deutlich schwächer notierte. Auch die höheren Übernachtungskosten in vielen anderen internationalen Metropolen wie Singapur, Zürich oder Tokio sind maßgeblich auf die Euroschwäche zurückzuführen. Rio de Janeiro liegt mit durchschnittlich 188,17 Euro und einem Plus von über 20 % auf Platz 2. Kein Wunder, zieht die Stadt am Zuckerhut zur Karnevalszeit, die 2011 erst im März lag, doch jedes Jahr weit über eine Million Besucher an.

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