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Norwegen: Schnee satt


© Emmanuel Yankey / pixelio

Ein stabiler Holzschlitten, eine aufgeregte Meute lauffreudiger Schlittenhunde, lautes Gebell und weite Hochebenen: das sind die Zutaten einer aufregenden Hundeschlittentour im norwegischen Winter.

Galten solche Ausflüge früher eher als exotische Wintererlebnisse im arktischen Raum, erfreuen sie sich heute auch in den klassischen Wintersportgebieten großer Beliebtheit. In praktisch allen norwegischen Wintersportregionen sind Hundeschlittenfahrten die ganze Saison über buchbar. Dabei kann man sich auf einen Ausflug von wenigen Stunden begeben oder einen Ganztagesausflug unternehmen. Auch mehrtägige Touren mit Übernachtung in der Wildnis stehen bei vielen Anbietern im Programm, ebenso spezielle Familien- und Gruppenfahrten. Erfahrung im Umgang mit Hundeschlitten ist nicht erforderlich, alle Teilnehmer erhalten eine gründliche Einweisung. Die Saisonzeiten variieren je nach Region, in der Regel reichen sie von Ende November bis April.

Angler, die ihrem Hobby auch im Winter nachkommen wollen, finden in Norwegens seenreicher Landschaft hervorragende Möglichkeiten zum Eisangeln. Mit Eisbohrer, Klappstuhl und warmer Kleidung versehen, lassen sich auch im tiefsten Winter prächtige Fänge machen. In der Region Engerdal nahe der schwedischen Grenze im Bezirk Hedmark kann man sich von erfahrenen heimischen Eisanglern begleiten lassen. Besonders Saiblinge beißen in der kalten Jahreszeit gut. Geht es aufs Frühjahr zu, hat man auch große Chancen bei der Jagd auf Forelle, Äsche, Renke, Hecht und Flussbarsch. Viele der Gewässer sind leicht zugänglich, andere hingegen sind erst über eine längere Skitour zu erreichen. An einigen Stellen können auch Hütten gemietet werden.

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© annebritt / pixelio

Oslo verbindet das kulturelle Angebot einer Metropole mit dem Skiangebot einer Wintersportdestination. Markantes, weithin sichtbares Symbol des Skisports in den Bergen und Wäldern am nördlichen Stadtrand ist die Holmenkollen-Schanze. Nur wenig höher, in rund 30 Minuten mit der S-Bahn vom Stadtzentrum aus erreichbar, liegt der Tryvann Winter Park. Ab Ende November bieten hier 14 Pisten Möglichkeiten für Abfahrt, Slalom und Snowboarding, die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade machen die Anlage für Wintersportler jeden Alters und Niveaus interessant.

Für Langläufer stehen innerhalb Oslos und der angrenzenden Nordmarka rund 2.000 Kilometer Loipen zur Verfügung. Wer das sportliche Wintervergnügen mit der stimmungsvollen norwegischen Vorweihnachtszeit verbinden möchte, findet ab Anfang Dezember stimmungsvolle Szenerien auf den Weihnachtsmärkten der Stadt. Weithin bekannt ist das Gut Bogstad aus dem 17. Jahrhundert mit seinem traditionellen Weihnachtsmarkt in historischer Umgebung. Hier kann man auf den Pferdeschlitten steigen und die winterliche Landschaft erleben.



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