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Recht auf Entschädigung für Bus-Reisen

Wenn sich künftig Fernbusse innerhalb Europas verspäten, haben die Passagiere ein Anrecht auf eine Entschädigung. Damit wurde seitens der EU den Busreisenden endlich das gleiche Recht eingeräumt, wie es bereits für Bahn- oder Flugpassagiere gilt. Darauf einigte sich jüngst das Europaparlament zusammen mit dem EU-Ministerrat in Brüssel.

Doch es gibt klare Regelungen, wann dieses Recht greift und wann nicht: Nur Reisende, die auf einer Fernstrecke von mehr als 250 Kilometern unterwegs sind, können von diesem Recht gebraucht machen. Ist die Strecke kürzer, oder verspätet sich der Bus im innerstädtischen Verkehr, haben die Fahrgäste keinen Anspruch auf Entschädigung oder Erstattung. Wiederholt hatten die Grünen im Europaparlament kritisierten, dass den Busunternehmen in dieser Hinsicht zu viele Schlupflöcher gewährt würden.

Neue Richtlinien für Busunternehmen

Verspätet sich das Fahrzeug eines Busunternehmens um mehr als zwei Stunden, ist der Bus überbucht oder wird die Fahrt abgesagt, muss das Busunternehmen den Betroffenen 50 Prozent des Ticketpreises erstatten. Gestrandete Passagiere haben darüber hinaus ein Recht auf die Unterbringung in einem Hotel. Auch bei Unfällen müssen Verletzte und Angehörigen von Opfern angemessen zu entschädigen. Darüber hinaus müssen neue Busbahnhöfe behindertengerecht gebaut werden. Bei extremen Wetterbedingungen jedoch würden die Fahrgastrechte ausgesetzt. Behinderte hätten dann auch keinen Anspruch mehr auf Hilfe.

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