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Schwanger im Flugzeug - Tipps für sicheres Fliegen

Fliegen und Schwangerschaft schließen sich nicht aus. So ist eine Flugreise normalerweise völlig gefahrlos für werdende Mütter, solange alles normal verläuft und der Flug nicht zu nah am voraussichtlichen Geburtsdatum liegt. Es gibt allerdings einige Dinge, die beachtet werden sollten, um eine sichere Reise zu garantieren.

Cheapflug.de informiert in dem neuesten Reisetipp auf seiner Homepage über das Thema „Fliegen in der Schwangerschaft“. Besonders auf Langstreckenflügen besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen. Bevor Schwangere daher einen Flug buchen, sollten sie unbedingt mit ihrem Frauenarzt sprechen. Wenn sie das ärztliche Okay bekommen, helfen die folgenden Tipps, den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten.

So wird der Flug angenehmer

Werdende Mütter sollten ausreichend Wasser mit an Bord nehmen und nicht nur generell, sondern auch gerade an Bord auf den Genuss von Koffein und Alkohol verzichten. Frisches Obst wie Trauben, Pflaumen, Orangen oder getrocknete Aprikosen stellen die Vitaminversorgung sicher. Es empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen und bequemen Schuhen für den Fall, dass die Füße anschwellen. Darüber hinaus sollten Schwangere zur Vorbeugung von Thrombosen etwa alle zwei Stunden aufstehen und durch die Kabine laufen. Mit Schlafmaske und Ohrenstöpsel gelingt es sicher auch, auf dem Flug so viel wie möglich zu schlafen.

Der beste Zeitpunkt zum Fliegen

Fliegen in der Schwangerschaft ist im zweiten Schwangerschaftsdrittel am sichersten - also von der 18. bis zur 27. Schwangerschaftswoche. Bis zur zwölften Woche ist die Gefahr für das Ungeborene am größten, außerdem haben schwangere Frauen dann am häufigsten mit Morgenübelkeit zu kämpfen. Wenn werdende Mütter den Flug weit im Voraus gebucht haben, kann der Frauenarzt konsultiert und ggf. die Reiserücktrittskostenversicherung in Anspruch genommen werden.

Ab der 28. Schwangerschaftswoche steigt das Risiko einer Frühgeburt. Daher verlangen die meisten Fluglinien ein Attest vom Frauenarzt, das die Flugtauglichkeit bestätigt und den voraussichtlichen Entbindungstermin enthält. Ab der 36. Schwangerschaftswoche nehmen die meisten Fluglinien Schwangere wegen des Risikos einer Geburt an Bord nicht mehr mit. Jede Fluglinie hat eigene Vorschriften, über die man sich vorab informieren sollte. Darüber hinaus kann es nicht schaden, die Fluglinie anzurufen und mitzuteilen, dass man schwanger ist – mit etwas Glück widmet das Kabinenpersonal einem etwas mehr Aufmerksamkeit.

An Bord bequem machen

Die Auswahl des richtigen Sitzplatzes im Flugzeug kann eine Menge ausmachen. Es ist von Vorteil, ausreichend Beinfreiheit zu haben, aufstehen und sich bewegen zu können. Daher sollten Schwangere versuchen, sich im Vorfeld einen geräumigen Platz zu reservieren. Die Sitze mit der größten Beinfreiheit an den Tragflächen-Notausgängen sind jedoch aus Sicherheitsgründen für werdende Mütter meist nicht verfügbar. Viel Beinfreiheit gibt es aber beispielsweise an den Sitzen an der Trennwand zwischen Business und Economy Class oder hinter einer Bordküche. Auch ein Sitz am Gang macht den Flug einfacher; so muss man sich nicht jedes Mal am Sitznachbarn vorbeiquetschen, um aufzustehen.

Gut versichert

Da werdende Mütter als relativ hohes Risiko eingestuft werden, viele Versicherer schließen Schwangere – besonders in den letzten acht Wochen der Schwangerschaft – vom Reiserücktrittsversicherungsschutz aus. Tritt ein Fluggast allerdings aus anderen Gründen als der Schwangerschaft von dem Flug zurück, kann er die Versicherung in Anspruch nehmen.

Für die Reise ist auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung zu empfehlen.


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