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Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Bangkok; erste Reisen abgesagt

Aufgrund der Unruhen in Thailand äußerten mehrere Staaten Bedenken hinsichtlich Reisen in die Hauptstadt Bangkok. In den letzten Wochen war es aufgrund der Unruhen in Bangkok zu Verletzten und Todesfällen gekommen. Die großen Urlaubsregionen Thailands seien bisher jedoch nicht betroffen.

Laut Aussage des Auswärtigen Amtes sei aufgrund der "unübersichtlichen Sicherheitslage von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Bangkok derzeit abgeraten." Auch die USA, Großbritannien, Frankreich und Österreich sprachen Reisewarnungen aus. Die Möglichkeit zur Einreise sei jedoch nach wie vor problemlos möglich. Es gäbe keinerlei Einschränkungen bei Flügen von und nach Bangkok.

Eskalationsgefahr und eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Wer Bangkok besuche, müsse vor Ort mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit rechnen. Weitere Eskalationsstufen und die drastische Verschärfung eigener Sicherheitsmaßnahmen für den Großraum Bangkok seien laut der thailändischen Regierung nicht mehr auszuschließen. Es wird empfohlen, bestimmte Stadtbezirke zu meiden, so beispielweise das Touristen- und Einkaufsviertel rund um die Kreuzung Ratchadamri und Ploenchit Road sowie alle Demonstrationen und Kundgebungen.

Grund für diese Warnungen seien die seit März andauernden Massenkundgebungen der sogenannten "Rothemden", die gegen die Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva demonstrieren. Im Zuge der Ereignisse sei es wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Die blutigen Auseinandersetzungen gipfelten jüngst in Granatenangriffe und 25 Toten sowie Hunderte Verletzten.

Bisher keine Unruhen in den Touristenzentren

Tourismuszentren wie Phuket, Pattaya und Koh Samui seien bis dato von den Auseinandersetzungen verschont geblieben. Die großen Reiseveranstalter Deutschlands äußerten bisher keinerlei Bedenken, was den Besuch diesee Ferienorte betrifft. Man beobachte jedoch die Entwicklungen genau und sei bemüht, die Reisenden über die Umstände zu informieren. Von Ausflügen vom Badeort in die Hauptstadt sei dringend abgeraten.

Veranstalter sagen Reisen ab

Unterdessen haben mehrere große deutschen Reiseveranstalter, darunter TUI, Thomas Cook und REWE-Touristik, bis auf Weiteres alle Reisen in thailändische Hauptstadt abgesagt.Kunden können umbuchen.

Auswärtiges Amt: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise Thailand
Hotline & Anschrift: Kontakt zu Reiseveranstaltern 


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