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Safaris

Safari - Auge in Auge mit den "Big Five"


© Ulla Trampert / pixelio

Einmal einen Elefanten in freier Wildbahn sehen und hautnah die einzigartige Natur Afrikas erleben - das ist der Traum von vielen, die auf Safari gehen. Während eine solche anfangs mit einer Großwildjagd gleichzusetzen war, sind heutige Safaris in der Regel unblutig und eher eine ganz besondere Entdeckungsreise.

Eine klassische Safari führt die Teilnehmer durch das östliche und südliche Afrika. Jedoch werden zum Teil auch Safaris in anderen Gebieten, wie zum Beispiel in Indien, angeboten. smavel.com stellt Ihnen unterschiedliche Safaris vor und erklärt, was Sie unbedingt beachten sollten.

Welche Safaris gibt es?


Traditionell wird eine Safari mit einem Jeep begangen: In den Morgen- und Abendstunden machen sich die Teilnehmer auf zu Tier-Beobachtungen, denn zu dieser Zeit sind die Temperaturen noch angenehm und vor allem die Tiere aktiv. In einem Jeep hat man zudem die Möglichkeit, den Löwen und Co. besonders nahe zu kommen.

Neben der Jeep-Safari gibt es auch Touren mit Pferden, Booten oder auch zu Fuß. Letzteres hat den Vorteil, dass man die Natur mitten im Busch auf ganz intensive Weise erleben kann. Allerdings sollte man bei Fußtouren immer mit einem erfahrenen und speziell ausgebildeten Führer unterwegs sein.

Generell ist es besonders für Einsteiger sinnvoll, einen Führer zur Seite zu haben. Dieser weiß nicht nur, wo welche Tiere am wahrscheinlichsten zu finden sind, sondern auch, welche Gefahren es gibt und wie man sich am besten verhalten sollte.

Je nachdem, wie voll der Geldbeutel ist und wie intensiv man das Land erleben möchte, kann man auf einer Safari in Zelten inmitten der Wildnis campen oder in komfortablen Luxus-Unterkünften übernachten, in denen es an nichts fehlt. Häufig gibt es zwischen diesen Kategorien auch einfache feste Unterkünfte oder Angebote, die verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten kombinieren.

Was sind die "Big Five"?


Die "Big Five" (engl. für "Große Fünf") sind fünf Tiere, die ursprünglich beliebte Trophäen für Großwildjäger waren, da die Jagd auf sie besonders schwierig und gefährlich ist. Zu den Tieren zählen der Afrikanische Elefant, der Löwe, der Leopard, das Spitzmaul-Nashorn und der Afrikanische Büffel. Unter anderem in Südafrika, Kenia, Namibia oder Tansania hat man die Möglichkeit, alle fünf anzutreffen.

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Auf heutigen Big-Five-Safaris werden die Tiere in der Regel nur noch mit der Kamera "geschossen" und beobachtet.

Wie sollte man sich auf einer Safari verhalten?

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© stock.xchng

Eine gute Safari beginnt mit einer entsprechenden Vorbereitung. Zunächst sollte man sich genau über das Reiseland informieren. Dazu gehört nicht nur, welche Reiseunterlagen notwendig sind und ob ein Visum erforderlich ist, sondern auch, welche Gefahren von der jeweiligen Region ausgehen. Informationen dazu erhalten Sie zum Beispiel beim Auswärtigen Amt.

Zudem ist es wichtig, mit dem Hausarzt notwendige Impfungen und Schutzmaßnahmen zu besprechen. Den Impfpass sollte man im Übrigen unbedingt auf die Reise mitnehmen.

Wichtig ist außerdem eine umfassende Reiseapotheke, die am besten mit einem Apotheker abgesprochen wird. Als Vorsichtsmaßnahmen gegen Insekten und durch sie übertragene Krankheiten gehört unbedingt lange leichte Kleidung in natürlichen Farben sowie ein Insektenschutzmittel in den Koffer.

Auf einer Safari ist man wilden Tieren auf der Spur, die grundsätzlich gefährlich sein können. Rücksicht und gewisser Respekt sind daher Grundvoraussetzungen für eine Tour. Bei einer Safari mit einem Führer hat man nichts zu befürchten, sofern man sich an dessen Anweisungen hält.

Blutige Safaris

Auch heute noch gibt es Safaris, auf denen Tiere nicht nur beobachtet, sondern gejagt werden. Zum Teil gibt es sogar Pakete, bei denen der Abschuss eines Tieres gleich inbegriffen ist. Mit dem nötigen Kleingeld kann man im Urlaub also vor einem selbst geschossenen Zebra oder einer Antilope posieren. Und auch bedrohte Tierarten wie Nashörner, Elefanten und Löwen stehen für das entsprechende Geld zum Abschuss bereit.

Begründet wird dieses fragwürdige Angebot häufig damit, dass die Tiere geschützt werden und nur der "Überhang" zur Jagd freigegeben wird. Durch die hohen Preise sollen die übrigen Tiere vor Wilderei geschützt werden.

Wie vertretbar diese Position ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wer jedoch Tiere schützen will, dem bieten zahlreiche Tierschutzorganisationen genügend Möglichkeiten, ohne dass dafür Tiere nur zum Spaß sterben müssen.

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