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Reisen mit Risiko

Unterwegs in gefährlichen Regionen der Welt


© stock.xchng

Eigentlich sind Reisen etwas Wunderbares: Man kann sich erholen, bilden und fremde Kulturen kennenlernen. Doch nicht jedes Reiseziel eignet sich uneingeschränkt als Kulisse für einen entspannten Urlaub. Regelmäßig unternehmen Touristen Reisen in Länder oder Städte, die hinsichtlich ihrer Kriminalitätsrate als gefährlich eingestuft werden. smavel.com gibt Tipps, was bei derartigen Reisen zu beachten ist.

Was haben Städte wie Kapstadt, Johannesburg, Rio de Janeiro, London und Mexiko gemeinsam? Sie alle sind beliebte Touristenziele und zugleich gelten sie als die gefährlichsten Städte der Welt. Ganz gleich, ob man freiwillig in ein gefährliches Land oder eine gefährliche Stadt reist, oder ob man aufgrund beruflicher Gründe gezwungen ist, einen solchen Trip anzutreten: Man sollte bei Aufenthalten in gefährlichen Regionen der Erde einige Verhaltensregeln befolgen - denn so lässt sich auch in einer gefährlichen Stadt ein angenehmer Aufenthalt verleben.

Wann ist eine Region gefährlich?

Leider ist nicht immer eindeutig festzulegen, ob und wann ein Land oder eine Stadt als gefährlich gilt. Der erste Anlaufpunkt, um sich über mögliche Risiken zu informieren, ist immer das Auswärtige Amt. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Internet-Seite für jedes einzelne Land aktuelle Informationen zur Sicherheitslage. Unter dem Menüpunkt "Reise- und Sicherheitshinweise" kann man sein Reiseland auswählen und sich die vorhandenen Sicherheitshinweise anzeigen lassen.

Reisehinweis, Sicherheitshinweis oder Reisewarnung?

Durch Hinweise und Warnungen macht das Auswärtige Amt auf länderspezifische Risiken für Reisende und Deutsche im Ausland aufmerksam. Die Informationen werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Hierbei ist jedoch äußerst wichtig, zwischen den drei Hinweistypen Reisehinweis, Sicherheitshinweis oder Reisewarnung zu unterscheiden.

Reisehinweise: Diese Angaben geben keinen Grund zur Sorge. Das Auswärtige Amt informiert durch Reisehinweise über Einreisebestimmungen eines Landes, medizinische Hinweise, straf- oder zollrechtliche Besonderheiten.

Sicherheitshinweise: Bei diesen Hinweisen ist Vorsicht geboten. Durch sie weist das Auswärtige Amt auf besondere Risiken für Reisende und im Ausland lebende Deutsche hin. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder diese einzuschränken. Gegebenenfalls wird von nicht unbedingt erforderlichen oder auch jeglichen Reisen abgeraten.

Reisewarnungen: Reisewarnungen sind selten, doch manchmal sind sie nötig. Der Begriff "Warnung" trifft es hier ziemlich genau. Reisewarnungen sind ein ernst zu nehmender Appell des Auswärtigen Amtes, auf Reisen in ein Land oder in eine Region zu verzichten. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben in diesem Gebiet gewarnt werden muss.

Gefahr für Leib und Leben

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© stock.xchng

Reisewarnungen werden nur dann ausgesprochen, wenn vor Ort lebensbedrohende Gefahr besteht. Doch auch wenn vor einem Reiseziel nicht gewarnt wird, gibt es Städte und Regionen auf der Welt, die als überaus kriminell gelten und in so mancher Top-Liste der gefährlichsten Städte weltweit die obersten Positionen einnehmen. Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzung, Vergewaltigung und unzulässige Inhaftierungen sind dort leider keine Seltenheit. Hier sollten stets generelle Sicherheitsmaßnahmen befolgt werden.

Bargeld

Egal wo man sich befindet: Straßendiebe wollen in den meisten Fällen nur Geld. Und das möglichst schnell. Es macht also Sinn, eine gewisse Summe in Scheinen am Körper mit sich zu führen, um diese im Ernstfall griffbereit zu haben. Hier bei muss es sich keineswegs um horrende Summen handeln - das schnelle Geld kommt in der Regel gut an und kann Schlimmeres abwenden. Dollars werden übrigens überall gern genommen. Generell ist in risikoreichen Gegenden mit hoher Kriminalitätsrate vorzugsweise mit Bargeld zu zahlen, da Kreditkartendaten leicht durch Lesegeräte, beispielsweise im Restaurant oder am Geldautomaten, ausspioniert werden können. Beim Bezahlen mit Bargeld sollte jedoch nicht zu sehen sein, wie viel Geld mitgeführt wird. Das kann Diebe anlocken. Ganz wichtig: Im Falle eines Überfalls spielen Sie keineswegs den Helden. Die Angreifer sind in der Regel bewaffnet und scheuen sich nicht, ihr Gegenüber zu verletzen.

Basisinformationen einholen

Bei Ankunft am Reiseziel sollte man sich schnellstmöglich darüber informieren, wie und wo man vor Ort ein Taxi ruft und wie das öffentliche Telefon funktioniert. Sollte man Hilfe rufen wollen, können diese Infos lebenswichtig werden. Entsprechend sollten auch alle wichtigen örtlichen Telefonnummern wie Polizei und Notruf sowie die Nummer des Konsulats griffbereit sein. Die Rufnummern der deutschen Auslandsvertretungen lassen sich ebenfalls auf der Internetseite des Auswärtigen Amts abrufen.

Wichtige Dokumente

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© RainerSturm / pixelio

Zur Sicherheit sollten von allen wichtigen Dokumenten wie Ausweis, Reisepass, Flugtickets, Voucher, etc. lediglich Kopien mitgeführt werden. Die Originaldokumente bleiben an einem sicheren Ort im Hotelzimmer.

Es sollte immer ein Zettel mit den wichtigsten persönlichen Informationen, (Name, Staatsangehörigkeit, Blutgruppe, Kontakttelefon zu Hause) in der jeweiligen Landessprache so am Körper mitgeführt werden, dass er im Notfall leicht von Dritten gefunden wird.

Gut versteckt hingegen sollte die Notiz mit wichtigen Telefonnummern (Rufnummer des Hotels, der Botschaft, des Konsulats) sowie Pass- und Visumnummer sein. Der Schuh, der Strumpf oder eine versteckte Innentasche sind geeignete Orte für die Aufbewahrung.

Nicht auffallen

In Regionen mit hoher Kriminalität kann es sich auszahlen, sich optisch an die Einheimischen anzupassen. Wer sich eindeutig als reicher Tourist zu erkennen gibt, zieht die Aufmerksamkeit zwielichtiger Gestalten leichter auf sich. Statt eines Rucksack oder einer Tasche kann man eine ältere Plastiktüte verwenden, um Kleinigkeiten mit sich zu führen. Diese erregt gewiss kein Aufsehen. Zudem sollten wichtige Worte, wie "Bitte", "Danke" und "Hilfe" in der Landessprache artikuliert werden können.

In Gesellschaft bleiben

Es ist gerade bei Reisen in gefährliche Gebiete ratsam, nicht allein unterwegs zu sein. Außerdem sollte man sich dort von Hauseingängen und dunklen Gassen fernhalten. Personen in die dunkleren Winkel hineinzuziehen, um sie dort in der Abgeschiedenheit auszurauben, ist eine sehr verbreitete Methode von Kriminellen. Am besten bleibt man in Gesellschaft und unter Menschen. Von Alleingängen wird, sofern vermeidbar, abgeraten.

Kontakt halten

Wenn man allein reist, sollte man seinen kompletten Tourplan daheim bei einer Vertrauensperson hinterlegen. Das bedeutet, dass alle wichtigen Telefonnummern, Reisedaten und Transportmittel- und Wege zu Hause bekannt sein sollten. Ebenso sollte man einen gewissen Rhythmus mit den Daheimgebliebenen vereinbaren, in dem man sich meldet. Ideal wäre es, bei jedem Telefonat einen neuen Meldetermin zu vereinbaren, da sich die Möglichkeiten, sich zu melden, vor Ort besser abschätzen lassen. Übrigens: Achten Sie sich bei Ihrem Handy auf die Roaminggebühren Ihres Providers. Je nachdem wo Sie sich befinden, kann das teuer werden. Ein günstiges Prepaid-Handy im jeweiligen Land zu kaufen, ist bei einem längeren Aufenthalt manchmal die bessere Lösung.

Finger weg von Alkohol

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© Klicker / pixelio

Auch von Alkoholkonsum sollte in einer eh schon risikoreichen Gegend abgesehen werden. Alkohol enthemmt, man hat weniger Angst, die Reaktionsfähigkeit verlangsamt sich, man bekommt Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen - alles Probleme, mit denen man sich an einem ohnehin schon gefährlichen Ort nicht auch noch herumschlagen müssen sollte. Ganz davon abgesehen, dass man auf diese Weise leicht in zwielichtige Gesellschaft gerät und die Hilflosigkeit von Kriminellen ausgenutzt werden kann.

Korruption und Amtsmissbrauch

Leider ist in gefährlichen Ländern und Städten auch auf die staatlichen Autoritäten nicht immer Verlass. Polizei und Ordnungshüter sind dort nicht selten bestechlich und es kann vorkommen, dass es zu Amtsmissbrauch kommt, um sich ein Taschengeld hinzuzuverdienen. Wenn einem Reisenden Vergehen vorgeworfen werden, die er oder sie keinesfalls begangen hat, oder Anschuldigung nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar erscheinen, sollte man die Nummer des Konsulats bzw. der deutschen Auslandsvertretungen griffbereit haben und vehement auf sein Recht bestehen, einen Anruf tätigen zu dürfen.

Für den Aufenthalt in einem Risikogebiet gibt es simple Regeln, die sich leicht einhalten lassen und die die eigene Sicherheit enorm erhöhen können. Egal wieso Sie eine derartige Reise angetreten haben: Wenn man sich im fremden Land angemessen verhält, nicht auffällt und sich vornehmlich an öffentlichen Orten bewegt, lässt sich das Risiko, ausgeraubt oder angegriffen zu werden, deutlich minimieren.

Die wichtigsten Informationen zu allen Reiseländern



Alle Angaben ohne Gewähr