Suche
Absenden Suche
KREUZFAHRTEN

Auf hohe See!

Absoluter Comfort auf hoher See. Schöne Schiffe mit reichhaltigem Angebot warten auf Sie. Das beste Angebot finden. Weiter…


WELLNESS

Endlich mal richtig entspannen

Lassen Sie die Seele baumeln und gönnen Sie Ihrem Körper Zeit. Mit diesen Anbietern liegen Sie genau richtig. Weiter…


LASTMINUTE

Endlich Urlaub

Der Sommer naht, die Wärme ruft. Buchen Sie jetzt schon Ihren nächsten Urlaub! Weiter…


WERBUNG

REISE JOURNAL

REISE NEWS
 Mallorca beliebtestes Flugziel für Silvester-Reise
 Mit dem Wohnmobil in den USA: Ost- und Westküste erleben
 Checkliste Ferienwohnung: Ein Blick auf die Inventarliste lohnt sich
 Fragwürdig: Versicherungen auf Reiseportalen
 55 Prozent der Frauen erstellen Packliste für den Urlaub
 Mit dem Auto durch Südafrika: Vier Tipps für mobile Entdecker
 Familienkreuzfahrten – besser vorab informieren
 Trendziele: Wohin reisen die Deutschen im Sommer 2017?
 Reisen mit Hund – welche Gefahren lauern
 Terrorangst hat nur bedingt Einfluss auf Reiseplanung

Seite drucken

Freiwilligendienst

Freiwilligendienst im Ausland

Sich ein Jahr ausklinken, neue Länder kennenlernen und verschiedenste Projekte unterstützen - das ist möglich mit einem Freiwilligendienst im Ausland. Die Aufgaben können dabei völlig unterschiedlich sein: Von der Mitarbeit bei Ausgrabungen bis hin zur Betreuung von Waisenkindern ist alles dabei.

Wer andere Länder kennenlernen möchte und gleichzeitig etwas Gutes tun will, kann einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren. Welche Möglichkeiten es gibt und was man dabei beachten sollte, erklärt Ihnen smavel.com.

Was ist ein Freiwilligendienst?

Bei einem Freiwilligendienst hilft man in verschiedenen Projekten überall auf der Welt. Freiwilligendienst ist grundsätzlich von Freiwilligenarbeit zu unterscheiden. Letztere bezieht sich auf freiwillige Arbeit, die von kommerziellen Veranstaltern angeboten wird und damit eher zu "Work & Travel" zählt. Freiwilligendienst wird dagegen von öffentlicher Seite organisiert.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Wer sich für einen Freiwilligendienst im Ausland entscheidet, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Je nach Organisation gibt es auch nach oben hin eine Altersbeschränkung. In der Regel müssen die Teilnehmer jünger als 30 sein.

Außerdem sollte man die Landessprache einigermaßen beherrschen. Oft werden im Rahmen des Dienstes auch Sprachkurse angeboten. Zudem ist das Abitur bzw. Haupt- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung Voraussetzung. Fachwissen und Berufserfahrung sind nicht notwendig, können zum Teil jedoch hilfreich sein.

Einige Freiwilligendienste basieren auf dem "Freiwilligen Sozialen Jahr" (FSJ). Wer bereits ein FSJ abgeleistet hat, sollte sich zunächst erkundigen, ob ein weiterer Freiwilligendienst möglich ist.

Grundvoraussetzungen sind darüber hinaus Verantwortungsbewusstsein, Engagement und die persönliche Reife. Ein Freiwilligendienst ist oft mit größeren psychischen und physischen Belastungen verbunden. Daher sollte der Teilnehmer körperlich fit sein und sich den Dienst selbst zutrauen.

Welche Projekte gibt es?

AFS_Freiwilligendienst_02.jpg

Die Projekte und Einsatzgebiete sind völlig unterschiedlich und können von Organisation zu Organisation variieren.

"weltwärts" - der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - gibt zum Beispiel mit seinen Projekten einen Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen des Freiwilligendienstes kann man zum Beispiel Umweltschutz- und Patenschaftsprojekte unterstützen oder in einem Kinderheim arbeiten.

"Kulturweit" - der Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes legt seinen Schwerpunkt dagegen auf Kultur und Bildung. Die Teilnehmer arbeiten zum Beispiel in Schulen, Bibliotheken oder unterstützen Kunstprojekte.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Anbieter, bspw. AFS und andere.

Einsatzorte gibt es überall auf der Welt. "weltwärts" hat zwar seinen Schwerpunkt auf Afrika gelegt, bietet jedoch auch zahlreiche Projekte in anderen Teilen der Welt an.

Wie läuft ein Freiwilligendienst ab?

Hat man sich für eine Organisation entschieden, muss man zunächst eine Bewerbung schreiben und darin unter anderem angeben, wieso man teilnehmen will und welche Fähigkeiten und Kenntnisse man mitbringt. Da es in der Regel feste Abreisetermine gibt, sollte man sich im Vorfeld über die Bewerbungsfristen informieren.

Auf eine erfolgreiche Bewerbung folgt die Vorbereitung auf die Reise: Der Teilnehmer muss ein Visum beantragen und sich über nötige Impfungen informieren. Zudem gibt es mehrtägige Vorbereitungsseminare, in denen wichtige Informationen vermittelt werden. Auch Zwischenseminare im Zielland und eine Nachbereitung mit anderen Teilnehmern gehören zum Programm.

Im Anschluss an das Vorbereitungsseminar beginnt der Dienst im Ausland. Je nach Organisation muss man sich im Vorfeld um eine entsprechende Unterkunft kümmern. Der Aufenthalt ist zeitlich begrenzt und dauert in der Regel zwischen 6 und 24 Monate. Mitarbeiter der Organisation betreuen den Teilnehmer während des Aufenthalts und unterstützen ihn bei der Einarbeitung.

Die wesentlichen Kosten werden von den Organisationen übernommen, dazu gehören zum Beispiel die Erstattung der Reisekosten, die Versicherung und ein Taschengeld, das etwa bei 100 bis 150 Euro im Monat liegt.

AFS_Freiwilligendienst_03.jpg

Welche Vorteile hat ein Freiwilligendienst?

Die Teilnehmer lernen ein Land von einer ganz anderen Seite kennen, als dies bei einem Urlaub der Fall ist. Sie sammeln Erfahrungen, von denen viele ihr ganzes Leben lang profitieren können.

Außerdem kann ein Freiwilligendienst gegebenenfalls als Freisemester anerkannt werden. Im Einzelfall entscheidet dies die jeweilige Universität. Ob der Dienst als (Vor-) Praktikum für Studium oder Ausbildung anerkannt wird, muss ebenfalls die Universität bzw. der Ausbildungsbetrieb entscheiden.

Nicht zuletzt unterstützt man Projekte, die auf Hilfe angewiesen sind.



Alle Angaben ohne Gewähr