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Freigepäck im Flugzeug

Freigepäckgrenzen im Flugzeug

Jedes Jahr zur Ferienzeit stellen sich Flugreisende die gleiche Frage: Wie viel darf ich in den Koffer packen? Dies ist unter anderem von der Fluggesellschaft und dem Reiseziel abhängig. Denn zum Leidwesen der Urlauber sind die Freigepäckgrenzen nicht einheitlich geregelt. Auch beim Handgepäck gibt es Unterschiede.

Bei den großen Linienfluggesellschaften wie Lufthansa, Austrian Airlines oder Emirates, aber auch bei Ferienfliegern wie Air Berlin und Condor sind die Regelungen vergleichsweise übersichtlich – zumindest auf den ersten Blick! Reisende in der Economy-Class dürfen maximal 20 kg Freigepäck aufgeben. Bei Buchung der Business- oder First-Class ist die Grenze meist höher und liegt bei 30 kg oder mehr. Ein einzelnes Gepäckstück darf jedoch bei fast allen Fluggesellschaften nicht schwerer als 32 kg sein.

Two-Piece-Konzept bei Flügen nach Amerika

Führt die Reise jedoch in die USA, nach Kanada oder in bestimmte Länder Südamerikas, sieht die Regelung wieder anderes aus: Dort gilt das so genannte Two-Piece-Konzept. Das bedeutet, dass jeder Reisende zwei Gepäckstücke à 23 kg aufgeben darf. Für Inhaber einer Kunden- oder Vielfliegerkarte bestehen hier wie auch bei anderen Zielländern meist abweichende, höhere Freigepäckgrenzen. Gleiches gilt, wenn zwischen Hin- und Rückflug mehr als 28 Tage liegen.

Vorsicht Kostenfallen

Wer mit der Familie verreist sollte sich im Vorfeld bei der Fluggesellschaft informieren, ob die Freigepäckgrenzen auch für Kinder gelten. Bei einigen Airlines ist dies erst ab einem bestimmten Alter der Fall, d.h. für ein mitreisendes Kind kann beispielsweise kein 23 kg-Koffer aufgegeben werden. Sportgepäck wie beispielsweise Golfschläger oder die Tauchausrüstung, muss in der Regel vorher bei der Fluglinie angemeldet werden. Während einige Gesellschaften Sportgepäck bis zu einer bestimmten Grenze (meist 30 kg) kostenlos befördern, verlangen andere Airlines Zuschläge. Bei einem Anschlussflug mit einer anderen Gesellschaft sollte im Vorfeld geprüft werden, ob dort die gleichen Gepäckbestimmungen gelten. Ist dies der Fall, sollte man sich an die niedrigeren Grenzen halten, um Schwierigkeiten beim Zwischenstopp zu vermeiden.

Spartipp: Übergepäck als Luftfracht

Wer die Freigepäckgrenze wesentlich überschreitet, für den ist es unter Umständen günstiger, das zusätzliche Gepäck als Luftfracht anzumelden. Bei Flügen der Lufthansa ist dies über die Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo möglich. Dort kostet beispielsweise das Versenden von zwei Koffern mit einem Gesamtgewicht von 50 kg auf der Strecke Frankfurt-Fuerteventrua 290 Euro. Würden die Koffer als Übergepäck aufgeben, kostet dies den Fluggast bis zu 600 Euro. Entscheidet man sich für diese Art des Gepäckversandes, sollte man frühzeitig mit der Fluggesellschaft Kontakt aufnehmen.

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Billigflieger: Gepäck kostet extra

Der Urlaubsflug mit einem so genannten Billig-Flieger kann schnell teurer werden als gedacht. Aufzugebendes Gepäck wird dort meist nicht kostenlos transportiert und muss in der Regel vorher angemeldet werden und. So verlangt Germanwings seit einiger Zeit pro Gepäckstück eine Gebühr von momentan fünf Euro. Noch teurer wird es bei Ryanair: Dort kostet das erste Gepäckstück momentan 10 Euro, ein zweites oder drittes je 20 Euro. Maximal dürfen derzeit 15 kg mitgenommen werden.

Handgepäck: Einigkeit nur bei den Maßen

Beim Handgepäck ist die Situation ähnlich unübersichtlich, dort legt fast jede Fluggesellschaft eine andere Gewichtsgrenze fest. Beispiel gefällig?

  • TUIfly: 5 kg
  • Air Berlin: 6 kg
  • Emirates: 7 kg
  • Lufthansa: 8 kg
  • Ryanair: 10 kg
Einig sind sich die Fluglinien lediglich bei den Außenmaßen des Handgepäcks, dort sind 55x40x20 cm die Obergrenze. Bei Flügen, die innerhalb der Europäischen Union starten, gelten zudem seit November 2006 verschärfte Regelungen zu Flüssigkeiten im Handgepäck. Diese dürfen nur in Behältnissen mit einem Fassungsvermögen von nicht mehr als 100 ml abgepackt sein. Die einzelnen Behälter müssen wiederum in einem durchsichtigen, widerverschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal einem Liter verstaut werden. Dieser Beutel muss bei der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Zu Flüssigkeiten zählen auch Kosmetikartikel wie Hauptcremes, Zahnpasta oder Sonnenlotion. Ausnahmen gibt es nur für Babynahrung und während des Fluges benötigte Medikamente.

Fazit: Vorab bei der Fluggesellschaft informieren

Pauschale Empfehlungen für die Zusammenstellung des Reisegpäcks kann man auf Grund der zahlreichen unterschiedlichen Regelungen nicht geben, vor allem da sich Gepäckbestimmungen immer wieder ändern. Daher rät smavel.com Flugreisenden, sich rechtzeitig vor dem Abflug bei der Fluggesellschaft über die aktuellen Gepäckregelungen zu informieren, was meist über die jeweilige Internetseite der Airline möglich ist.

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