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Couchsurfing

CouchSurfing - Urlaub auf fernen Sofas


© Rainer Sturm / pixelio

Wer auf Reisen ferne Länder, fremde Kulturen und neue Leute kennenlernen will, hat es in großen Hotelkomplexen meistens schwer. Wieso also nicht gleich auf der Couch eines Einheimischen übernachten und so Land und Leute hautnah erleben? "CouchSurfing" nennt sich das Projekt, das ein US-Amerikaner 2003 ins Leben rief.

"Couch Surfing ist nicht einfach irgendeine Unterkunft, es ist eine komplett neue Art zu reisen", schreibt das amerikanische Nachrichtenmagazin Time Magazine. smavel.com erklärt, was sich genau hinter diesem Projekt verbirgt und wie Sie selbst zum CouchSurfer werden können.

Was ist CouchSurfing?

Die Idee von CouchSurfing und ähnlichen Anbietern ist es, Menschen fremder Kulturen zusammenzubringen und sich gegenseitig kennenzulernen. Obwohl die angebotenen Unterkünfte kostenlos sind, sollte dieser Punkt bei den Reisenden nicht an erster Stelle stehen.

Wie funktioniert CouchSurfing?

Um beim Couch-Surfing mitzumachen, muss man sich zunächst auf der Website registrieren. Aktuell nehmen Mitglieder aus mehr als 230 Ländern teil, die Mitgliedschaft ist kostenlos. Jeder Teilnehmer kann selbst einen Schlafplatz anbieten, ist jedoch nicht dazu verpflichtet. Die Identität des Nutzers wird über dessen Kreditkarte überprüft.

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© Rainer Sturm / pixelio

Um Gastgeber und Reisende besser einschätzen zu können, gibt es umfangreiche Nutzerprofile mit Bildern. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich nach der Reise gegenseitig zu bewerten. So lässt sich erkennen, wie zufrieden Reisende bzw. Gastgeber mit dem jeweiligen Teilnehmer und der Unterkunft waren. Zudem gibt es ein Bürgschaftssystem, bei dem verbürgte Personen für beliebig viele andere Personen, die sie kennen und denen sie vertrauen, bürgen können. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen funktioniert das Projekt nicht ohne ein großes Maß an Vertrauen auf beiden Seiten.

Der Gastgeber legt fest, zu welchen Bedingungen der Surfer bei ihm wohnen kann - zum Beispiel, ob er die Küche benutzen darf, wann und wie lange der Gast bleiben kann und ob mehrere Surfer gleichzeitig bei ihm wohnen können. Die angebotenen Unterkünfte können dabei ganz unterschiedlich sein - buchstäblich von einer alten Couch bis hin zum Luxus-Appartement.

Was sind die Vorteile von CouchSurfing?

Beim Couch-Surfing lernt man Land und Leute besser und intensiver kennen, als wenn man in einer Touristenhochburg unter sich bleibt. Hin und wieder ergeben sich sogar echte Freundschaften. Zudem können Gastgeber oft Insider-Tipps zu speziellen Ecken in der Stadt geben, die man in keinem Reiseführer findet.

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Was muss ich beachten?

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© olga meier-sander / pixelio

Gerade für allein reisende Frauen kann CouchSurfing ein Risiko darstellen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, gezielt das Geschlecht des Gastgebers auszuwählen. Außerdem sollte man sich unbedingt die Bewertungen seines potentiellen Gastgebers bzw. der Surfer ansehen und bei der Auswahl ruhig wählerisch sein. Schon vor der Ankunft kann man per E-Mail Kontakt aufnehmen und den Teilnehmer so besser einschätzen. Zudem werden Veranstaltungen angeboten, bei denen man andere CouchSurfer im Vorfeld kennenlernen kann.

Wer seine eigenen Adressdaten schützen möchte, kann sich diese in mehreren Stufen verifizieren lassen, was jedoch mit Kosten verbunden ist.

Als Surfer sollte man offen sein und sich auf die Gegebenheiten des Gastgebers einstellen. Auch gutes Benehmen sollte selbstverständlich sein.

Gibt es ähnliche Organisationen?

CouchSurfing ist nur einer von mehreren Gastgeberdiensten. Ähnliche Anbieter sind zum Beispiel Servas, Hospitality Club oder Be Welcome.

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