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Krank im Ausland

Auslandsreisekrankenversicherung – Was ist zu beachten?

Viele Verbraucher gehen davon aus, dass ihre reguläre gesetzliche oder private Krankenversicherung ausreicht, sollten sie im Ausland erkranken. Doch diese Denkweise ist grob fahrlässig, denn ohne eine spezielle Zusatzversicherung können schnell hohe Kosten entstehen, für die der normale Versicherungsschutz in der Heimat nicht aufkommt. Mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung lässt sich dies kostengünstig und zuverlässig vermeiden. smavel.com verrät, worauf man dabei achten sollte.

Es ist für jeden Urlaubsreisenden ein Albtraumszenario: Eine plötzliche Erkrankung oder ein Unfall in den Ferien ist an sich schon ein sicherer Garant für einen überaus unentspannten Ferienaufenthalt. Zu allem Überfluss kann eine akute Erkrankung, die mit einer ärztlichen Behandlung verbunden ist, den Patienten in finanzieller Hinsicht teuer zu stehen kommen – wer nicht durch eine Auslandsreisekrankenversicherung versorgt ist, bleibt nicht selten auf den im Ausland entstandenen Kosten für Arzt, Krankenhaus, Medikamente oder gar Rücktransport sitzen. Leider deckt die normale Krankenversicherung in den seltensten Fällen die dabei anfallenden Gebühren.

Sicherheit, die nicht viel kostet

Dabei ist eine Auslandsreisekrankenversicherung in Deutschland bereits für unter 10 Euro zu haben. Diese gilt für ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht gekündigt wird. Es gibt jedoch auch spezielle Reisekrankenversicherungen, die nur einen gewissen Zeitraum abdecken. Wer aber mehrmals im Jahr ins Ausland reist, sollte sich für die Jahresversicherung entscheiden. Doch egal für welche Variante man sich entschließt: In beiden Fällen sind vor Vertragsabschluss einige Dinge zu beachten, um im Ernstfall keine bösen Überraschungen zu erleben.

Vorteil Zusatzversicherung

Oft wird man allein wegen der Sprachbarriere im Ausland von privaten Ärzten oder in
Privatkliniken behandelt. Wer in einem Hotel nach einem Arzt fragt, wird mit ziemlicher Sicherheit an einen privat praktizierenden Mediziner verwiesen. Diese sind in der Regel teurer als die regulären Kassen-Ärzte des Landes. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist hier unumgänglich, denn sie erstattet die entstehenden Behandlungskosten. Die reguläre gesetzliche oder private KV zahlt in so einem Fall nicht.

Dasselbe gilt für möglicherweise notwendige Krankenrücktransporte aus dem Ausland nach Deutschland, da diese grundsätzlich nicht von den üblichen Krankenversicherungen übernommen werden.

Wenn es sich beim Urlaubsort um ein Land außerhalb der EU handelt, greift in dem meisten Fällen der Krankenversicherungsschutz über die normale Krankenkasse nicht. Ausnahmen sind Länder mit bilateralen Abkommen mit Deutschland. Doch dort müssen sich die Betroffenen dann auf die im Land übliche Versorgung verlassen, die sonst auch den Einheimischen zuteil wird. Diese kann erheblich von den in der Heimat gewöhnten Standards abweichen. Auch hier schafft eine Reisekrankenversicherung Abhilfe: Der Versicherungsnehmer ist geschützt – egal im welchem Land.

Stolperfalle AGB

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Auch wenn man eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen hat, sind nicht alle Risiken beseitigt, denn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherungen können einige Fallen und Stolpersteine enthalten.

Manche Versicherungen haben Leistungsbeschränkungen auf bestimmte Länder, andere grenzen ihre Leistungen in den AGB ein, was dazu führen kann, das zum Beispiel ein Rücktransport nach Deutschland nicht von der Versicherung gedeckt wird. Auch eine mögliche Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers kann zum Problem werden, wenn die Behandlungskosten sehr hoch sind und die Versicherung nur einen geringen Teil davon bezahlt.

Ebenfalls kritisch kann es werden, wenn man lediglich eine Krankenversicherung für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen hat. Dauert die Behandlung dann länger als der laut Versicherungsvertrag festgelegte Zeitpunkt, bleibt man nach Ablauf der Versicherung auf den Kosten sitzen. Zudem kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen die vorhergehende Abrechnung mit der normalen Krankenkasse festgelegt sein. In so einem Fall bekommt man die Kosten zwar erstattet, dies kann jedoch dauern und der gesamte Betrag für die Behandlung muss vom Patienten vorgestreckt werden.

Um derartig böse Überraschungen zu vermeiden, ist eine genaue Lektüre der AGB vor Versicherungsabschluss Pflicht.

Vorsorgen und Ärger vermeiden

Nach Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung erhält man in der Regel einige Informationsblätter und Broschüren, in denen genau verzeichnet ist, welche Leistungen die Versicherung abdeckt. Diese Dokumente sollten stets mit in den Urlaub genommen werden, um sie im Ernstfall zur Hand und einen Nachweis über die vertraglich vorgeschriebenen Leistungen zu haben

Man sollte sich außerdem vor der Behandlung über die Kosten informieren, sofern das möglich ist. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, die Telefonnummer der Versicherungshotline mitzuführen, falls es nötig sein sollte nachzufragen, ob gewisse Kosten übernommen werden.

Zudem kann es viele Unannehmlichkeiten ersparen, wenn man beachtet, dass bei einer Erkrankung alle Informationen die Behandlung betreffend auf der Arztrechnung verzeichnet sind. Folgende Angaben sollten stets vorhanden sein:

  • Rechnungsdatum
  • Vorname, Nachname und Geburtsdatum der behandelten Person
  • Name und Anschrift des Arztes bzw. der Klinik
  • Diagnose
  • Die vom Arzt erbrachten Leistungen / Liste der Behandlungen mit Datum
  • Gegebenenfalls Zahlungsbestätigung


Fazit: Empfehlenswert!


Eine Auslandsreisekrankenversicherung bietet jede Menge Vorteile. Sie ist unkompliziert und kostengünstig abzuschließen und kann sich im Krankheitsfall im Ausland als große Erleichterung und Hilfe erweisen. Hat man dabei alle Vorsichtsmaßnahmen bedacht, steht einem entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.



Alle Angaben ohne Gewähr