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Backpacking

Backpacking - mit dem Rucksack durch die Welt


© Rainer Sturm / pixelio

Es muss nicht immer das Luxushotel sein - eine wachsende Zahl an Reisenden verbringt ihren Urlaub fernab von Touristenhochburgen und ist lediglich mit einem Rucksack unterwegs. Übernachtet wird in günstigen Hostels oder direkt im eigenen Zelt. Die besten Tipps für Backpacker und alle, die es werden wollen.

Was ist Backpacking?

Backpacking - Rucksacktourismus - entstand in den 1970er Jahren: Junge Menschen machten sich auf, ohne klares Ziel, ohne zu wissen, wo sie übernachten würden und nur mit einem Rucksack ausgerüstet. Anders als Pauschaltouristen wollten sie vor allem die Gegend erkunden und den Kontakt zu Einheimischen suchen.

Heute gibt es unterschiedlichste Backpacker - manche von ihnen haben ein klares Ziel vor Augen, andere lassen sich einfach treiben, die einen haben im Vorfeld für die Reise gespart, die anderen finanzieren den Ausflug mit diversen Jobs während der Reise, manche schlafen im Zelt, andere im Hostel, in günstigen Hotels oder bei Einheimischen auf der Couch.

Nachdem ursprünglich Südostasien das beliebteste Ziel für Backpacker war, sind heute außerdem Australien und Neuseeland sehr gefragt.

Wie wird man Backpacker?

Rucksack packen und los geht's? Für Abenteuerlustige könnte es tatsächlich so einfach sein. Doch um sicher zu reisen, sollte man im Vorfeld einige Punkte berücksichtigen:

Vorbereitung ist alles:

Natürlich sollte man sich vor der Reise genau über sein Reiseziel informieren. Dazu gehört zum Beispiel, ob ein Visum notwendig ist, welche Arbeitsbestimmungen es gibt, welche Impfungen erforderlich sind und wie es um die Sicherheit im Zielland steht. Reise- und Sicherheitshinweise zu zahlreichen Ländern bietet das Auswärtige Amt.

Zudem ist eine Reiserankenversicherung für das Ausland sehr zu empfehlen, die zumeist zu einem niedrigen Preis abgeschlossen werden kann.

Was man unbedingt braucht:

Als Backpacker gilt: weniger ist mehr. Ein paar Dinge wie Karte, Kamera, Handy, Geld bzw. Kreditkarte und wetterfeste Kleidung sollten jedoch auf gar keinen Fall fehlen und immer griffbereit sein. Auch eine Reiseapotheke, die auf das jeweilige Zielland abgestimmt ist, gehört mit in den Rucksack. Andere Kleinigkeiten wie Sonnencreme, Insektenschutzmittel etc. kann man oft besser und günstiger vor Ort kaufen. Beim Rucksack und den Schuhen sollte man im Übrigen nicht zu sehr sparen sondern auf gute Qualität achten.

Von wichtigen Dokumenten, wie dem Reisepass und Flugtickets, sollte man Kopien anfertigen oder sich die eingescannten Dokumente per E-Mail zuschicken, sodass man im Notfall von überall darauf Zugriff hat.

Wie man den Rucksack packt:

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© Hans-Jakob Weinz / pixelio

Anders als beim Kistenpacken gehören im Rucksack die schweren Sachen nach oben und vor allem nah an den Rücken. Außerdem sollte möglichst nichts am Rucksack baumeln und höchstens die Isomatte oder Zeltstangen außen befestigt werden. Alles andere sollte im Rucksack Platz finden.

Um schnell das Gesuchte im Rucksack zu finden, ist es zudem sinnvoll, das Gepäck einzuteilen. Praktisch sind zum Beispiel unterschiedlich farbige Beutel, in die man Kleidung, Medikamente und Verpflegung einsortieren kann.

Wertsachen gehören nicht in den Rucksack, sondern in eine Gürteltasche, die vor dem Bauch getragen wird, wo sie für Diebe schwer zu erreichen ist. Da Diebe davon ausgehen, dass sich in der Tasche Geld befindet, sollte man einen Teil als Notvorrat in einer Geldkatze unter der Hose tragen.

Die Route:

Gerade Anfänger sollten sich bei einer Tour nicht zu viel vornehmen. Auch Hektik ist bei einer Rucksack-Tour fehl am Platz: Fällt mal ein Zug aus oder wird man krank, lässt sich daran eben nichts ändern. Ob die Tour im Vorfeld geplant oder spontan festgelegt wird, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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