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Mit dem Wohnmobil in den USA: Ost- und Westküste erleben


© pixabay.com © Free-Photos (Creative Commons CC0)

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – noch immer steht die USA auf den To-Do-Listen der meisten Reisenden und Weltentdecker ganz oben. Neben der Faszination, die der American Dream in Büchern und Filmen aus Hollywood ausübt, ist auch die Landschaft nicht zu verachten. Im Gegenteil – mit den gigantischen Dimensionen kommt auch eine gewaltige landschaftliche Diversität und eine ganze Menge zu entdecken. Das geht am besten mit ganz viel Mobilität.

Ein Roadtrip durch die USA ist der ultimative Weg, dieses ebenso riesige wie fantastische Land zu entdecken. Und statt in Motels oder Hotels abzusteigen, lernen immer mehr Urlauber eine andere Art des Reisens zu schätzen: die USA im Wohnmobil entdecken. Ob an der Ost- oder an der Westküste, im Camper lernt der Besucher das Land im eigenen Tempo kennen. Anbieter wie CU Camper halten eine große Auswahl an Wohnmobilen für alle Ansprüche bereit. Wir nennen Highlights an beiden Küsten der Vereinigten Staaten.

Entlang der Ostküste: New York bis Miami

Eine Fahrt von New York bis nach Miami führt zu vier US-Metropolen, Orten voller Geschichte und fantastischen Landschaften entlang der Ostküste. Je nachdem, welche Städte auf der Agenda stehen, erstreckt sich die Route über gut 1.500 Meilen beziehungsweise etwas mehr als 2.400 Kilometer.

Mit New York steht gleich die erste Weltstadt auf dem Programm: spektakuläre Wolkenkratzer, ein riesiges kulturelles Angebot, eine Vielzahl von großartigen Restaurants und Bars sowie unzählige Shoppingmöglichkeiten machen den „Big Apple“ zu einem der größten Touristenmagneten weltweit. Einige Tage Zeit sollte man sich schon nehmen, um diese Stadt der Superlative zu entdecken.

Weiter führt der Weg nach Philadelphia. Einer der ältesten Orte der USA ist heute die viertgrößte Stadt. Unter den geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten befinden sich das älteste Postamt und der älteste Zoo sowie die beiden ersten Banken der Vereinigten Staaten.

Von „Philly“ aus geht’s entweder nach Baltimore, der Hauptstadt des Bundesstaates Maryland, oder gleich weiter in die US-Hauptstadt Washington, D.C. Hier unbedingt das Weiße Haus und das Kapitol ansehen, zudem bietet Washington einige weltberühmte Museen wie das Smithsonian Institute. In der näheren Umgebung finden sich übrigens auch diverse Schlachtfelder des amerikanischen Bürgerkriegs, etwa Fredericksburg, Williamsburg und natürlich Gettysburg, Schauplatz des größten und letztlich entscheidenden Gefechts. Über Richmond, die ehemalige Hauptstadt der Konföderation, führt der Weg nach Virginia Beach. Hier wartet nicht nur der längste Vergnügungsstrand der Welt auf Besucher, sondern mit Chesapeake Bay auch die größte Flussmündung der USA.

Über Fayetteville, Myrtle Beach und Charleston fährt der Camper bis nach Savannah im Bundesstaat Georgia. Hier ist die Altstadt unbedingt einen Besuch wert. Hinter Jacksonville führt die Route nach St. Augustine in Florida, der am ältesten durchgängig besiedelten Stadt der USA. Der nächste Stopp Orlando liegt weiter im Landesinneren, verfügt aber mit den Themenparks Walt Disney World und Universal Studios über zwei große Attraktionen.

Zurück zur Küste geht es über Fort Pierce und Fort Lauderdale bis nach Miami. Die Metropole bietet neben wunderschönen Stränden auch lebhafte Viertel wie Coconut Grove und Little Havanna. Zudem lassen sich von hier aus spektakuläre Ausflüge in die Everglades oder nach Key West unternehmen.

Entlang der Westküste: Seattle bis San Diego

Auf der anderen Seite des Landes, an der Westküste, wartet eine andere umfassende Tour mit dem Wohnmobil in den USA: Diesmal geht’s von Seattle im Norden bis San Diego in unmittelbarer Nähe zur mexikanischen Grenze. Die Tour führt zum großen Teil über den sagenumwobenen Highway 1 und erstreckt sich über rund 1.250 Meilen, also gut 2.000 Kilometer.

Seattle, auch „Emerald City“ genannt, ist die größte Stadt des pazifischen Nordwestens. Viele Musikgrößen wie Gitarrenlegende Jimi Hendrix stammen von hier, und in Seattle startete auch der Grunge-Rock – bekannt durch Bands wie Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam und Alice In Chains, seinen Siegeszug um die Welt. Unbedingt ansehen: die 184 Meter hohe und 1962 für die Weltausstellung erbaute „Space Needle“, das Wahrzeichen der Stadt.

Ein Besuch in Portland, dem nächsten Stopp, zieht bei den meisten Besuchern zu einer zwischenzeitlichen Stilllegung des Campers nach sich: Über 60 lokale Brauereien sitzen in „Beer Town“, die meisten davon haben sich der Kunst des Craft Beers verschrieben. Lecker, aber nicht mit Wohnmobilfahren zu vereinbaren!

Im Norden Kaliforniens warten die gigantischen, teilweise über 100 Meter hohen Bäume der Redwood-Wälder, bevor mit San Francisco eine der schönsten Städte der Welt auf dem Programm steht. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang: Fisherman’s Wharf, die Golden Gate Bridge, Chinatown, die Gefängnisinsel Alcatraz sind nur einige der Highlights.

Auf der Fahrt entlang des Highway 1 in südlicher Richtung wartet als nächstes die Gegend rund um Santa Barbara, einem schönen Städtchen mit mediterranen Prachtbauten. Der gesamte Küstenabschnitt – Spitzname: die amerikanische Riviera – lädt zu ein paar Strandtagen ein. Auch wenn der Pazifik oft zu kalt zum Baden ist.

Los Angeles, die Stadt der Engel, ist die zweitgrößte Metropole der Welt. Neben viel Hollywood-Glamour gibt’s hier aber auch hervorragende Museen (Getty Center, Natural History Museum) und eine aufregende Theaterszene. Und natürlich sind die Vergnügungsparks von L.A. weltberühmt – darunter Disneyland, die Universal Studios unterbringen, Knotts Berry Farm und Six Flags Magic Mountain.

Die Tour endet kurz vor der mexikanischen Grenze in San Diego. Die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt (Hafenviertel, Old Town, Zoo, Gaslamp Quarter) lassen sich allesamt auf dem 59 Mile Scenic Drive abklappern, einer mit weißen Seemöwen ausgeschilderten Rundfahrt.


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