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10 Fakten über historische Leuchttürme in Neufundland und Labrador


© Linkum Tours Ltd. / CTC

Über viele Jahrhunderte verließen sich die Seeleute auf Leuchttürme, um sicher an der oft nebelverhangenen und felsigen Atlantikküste von Neufundland und Labrador vorbei zu navigieren. Heute bewundern Enthusiasten aus der ganzen Welt diese historischen Leuchtfeuer am Rand der Großstädte und in entlegenen Küstenstrichen.

Das Angebot für Besucher reicht von Picknick über Wanderungen bis zu einer Übernachtung im Jahrhunderte alten Leuchtturmwärterhaus. Hier kommen 10 Leuchttürme, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen. Los geht’s südlich der Hauptstadt St. John’s und dann einmal rings um die Insel.

1) Reise in die Vergangenheit am Cape Spear Lighthouse. Nur 20 Minuten mit dem Auto ist das älteste erhaltene Leuchthaus der Insel von der Provinzhauptstadt entfernt. Es liegt am östlichsten Punkt von Nordamerika. Die Besucher können das restaurierte Gebäude aus dem Jahr 1839 bewundern, während sie nach Walen, Seevögeln oder Eisbergen Ausschau halten, je nach Jahreszeit.

2) Picknick am Meer beim Ferryland Head Lighthouse. Dieser Leuchtturm wurde 1870 erbaut, liegt 45 Autominuten südlich von St. John’s und ist noch in Betrieb. Heute können Besucher dieses markanten, roten Wahrzeichens ein Gourmetpicknick am Felsenkap genießen.

3) Erinnerung an die Titanic im Cape Race Lighthouse. Am 14. April 1912 rammte die Titanic vor der Küste von Neufundland und Labrador einen Eisberg und sendete einen verzweifelten SOS-Ruf. Der Notruf wurde in Cape Race empfangen, das während der Katastrophe zum Zentrum der Berichterstattung wurde. Erkunden Sie die Titanic Ausstellung mit einem Replikat der Funkstation, die das SOS-Signal empfing.

4) Wanderung zum Rocky Point Lighthouse. Unternehmen Sie einen Spaziergang zum zierlichen, rotweiß gestreiften Leuchtfeuer am Harbour Breton Bay Fjord: durch die malerische Landschaft an der Südspitze von Neufundland und Labrador. Die Originalkonstruktion datiert zurück in das Jahr 1873.

5) Dramatische Rettungsaktion am Rose Blanche Lighthouse. Dieser schmucke Granit-Leuchtturm herrscht über einen gefährlichen Küstenabschnitt im Südwesten von Neufundland und Labrador, der seinen gerechten Anteil an Drama durch die Jahrhunderte erlebt hat. Das Paradebeispiel: 1828 retteten ein 17-jähriges Mädchen und ihr treuer Neufundländer Dutzende Passagiere von einem sinkenden Schiff und brachten sie mit einem Holzruderboot in die nahe Ortschaft Isle Aux Morts.

6) Weltkulturerbe am Lobster Cove Head Lighthouse. Das 1897 erbaute Leuchthaus liegt im Herzen des Gros Morne Nationalparks, einer Welterbestätte mit Fjorden, Meereshöhlen und Urstromtälern an der Westküste von Neufundland und Labrador.

7) Schöne Aussichten vom Point Amour Lighthouse. An der Nordwestküste des Festlandteils von Neufundland und Labrador steht dieses Schmuckstück aus dem Jahr 1857. Der Leuchtturm ist mit 33 Metern der zweithöchste von Kanada. Mit etwas Glück können die Besucher hier Eisberge und Wale erspähen. Eine Küstenwanderung führt zum Wrack der HMS Raleigh.

8) Übernachten im Quirpon Lighthouse. Auf einer kleinen Insel vor der Nordspitze von Neufundland und Labrador, mitten auf der „Eisberg-Allee“, befindet sich dieser Turm von 1922. Das frühere Leuchtturmwärterhaus ist heute ein Gasthaus mit zehn Zimmern. Übernachtungsgäste haben hervorragende Aussichten auf Eisberge und viele Wildtiere, darunter Buckelwale.

9) Fotografieren am Long Point Lighthouse. Dieses markante, rotweiße Leuchtfeuer von 1876 ragt hoch über eine Felsenklippe. Es ist sicher eins der am meisten fotografierten Wahrzeichen an der nordöstlichen Küste von Neufundland und Labrador. Besuchen Sie wechselnde Ausstellungen und wandern Sie auf den Pfaden rings um das historische Städtchen Twillingate, der „Eisberg-Hauptstadt der Welt“.

10) Ein Besuch im restaurierten Cape Bonavista Lighthouse. Dieser Leuchtturm aus dem Jahr 1843 markiert den Ort, an dem der europäische Entdecker John Cabot 1497 erstmals seinen Fuß auf das Land setzte: im östlichen Neufundland und Labrador. Heute können die Besucher den steinernen Turm erklimmen, um die ursprüngliche Lichtanlage zu besichtigen und nach Eisbergen, Walen und Papageitauchern vor der Küste Ausschau zu halten.

(Quelle: RemyScalza / CTC)


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